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Vielen Dank und Goodby

„Nach 9 Jahren nehme ich Abschied von dem Projekt“


Genau am 1.Juli 2008 war der offizielle Startschuss für das Projekt „Behindertenwegweiser Saale-Holzland-Kreis“. Seit dem 18.07.2009 ist diese Website der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, Akademie Jena nun online. Dieses Projekt entwickelte sich so erfolgreich, dass die Bereiche Stadt Jena, Kreis Sonneberg und der Saale-Orla-Kreis in den Folgejahren in den „neuen“ Behindertenwegweiser Thüringen eingeflossen und integriert wurden.

Foto: Projektstart im Jahr 2008,  so fing alles an (Bild 1)
Projektstart im Jahr 2008, so fing alles an (Bild 1).


Über die Jahre haben sehr viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Saale-Holzland-Kreis, Stadt Jena, Kreis Sonneberg und der Stadt Pößneck an der Datenerhebung, Bebilderung und der Datenpflege gearbeitet. Bei diesen Menschen möchte ich mich für die sehr gute Arbeit und das große Arrangement bedanken. Ohne diese Arbeit wäre das Projekt nicht so gewachsen und so erfolgreich zustande gekommen.

Mein ganz besonderer Dank geht hier an meine langjährigen Kollegen und sehr guten Freunde, Herrn Uwe Giese, der mit mir für die technische Umsetzung und Entwicklung des Projektes verantwortlich war und Frau Petra Thieme, die die Idee hatte, einen Behindertenwegweiser für einen ganzen Landkreis zu erstellen.

Foto: Projektstart im Jahr 2008,  so fing alles an (Bild 2)
Projektstart im Jahr 2008, so fing alles an (Bild 2).


Auch möchte ich mich bei meiner Frau Angelika Möller für die jahrelange, ehrenamtliche Arbeit der Datenkorrektur und Bilderpflege und das sehr große Verständnis für die vielen Stunden der investierten Freizeit bedanken.

Den Schirmherren des Projektes, Ministerpräsidentin a.D. Frau Christine Lieberknecht, Landrätin Frau Christine Zitzman, Landrat Herrn Andreas Heller und dem Behindertenbeauftragten der Stadt Jena, Herrn Marcus Barth möchte ich an dieser Stelle für die Unterstützung meinen Dank ausdrücken.

Auch möchte ich mich für die stets sehr gute Zusammenarbeit mit dem Jobcenter der Stadt Jena, den Jobcentern der Landkreise Sonneberg und Saale-Holzland-Kreis bedanken.

Ich werde mich künftig neuen Herausforderungen stellen und mich beruflich ab dem 01.06.2017 völlig neu orientieren.

Ich wünsche meinem Nachfolger und dem neuen Administrator der Webseiten Behindertenwegweiser.eu und Vereinswegweiser.eu, sowie der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, Akademie Jena viel Erfolg bei der Arbeit mit dem Projekt Behindertenwegweiser Thüringen.

GOODBY und DANKE.
"www.behindertenwegweiser.eu."

die Projektleitung a.D. des BWW
Kai Möller


Jena/Stadtroda, 31. Mai 2017 - - - Behindertenwegweiser Thüringen
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Das Team vom Behindertenwegweiser Thüringen wünscht
allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern,
die an diesem Projekt so erfolgreich gearbeitet haben

Ein Frohes Weihnachtsfest
und einen
Guten Rutsch
in ein erfolreiches Jahr 2017



Foto: Weihnachtsbaum

die Projektleitung des BWW
Kai Möller


Jena, 20.Dezember 2016 - - - Behindertenwegweiser Thüringen

www.behindertenwegweiser.eu

Das Team vom Behindertenwegweiser Thüringen wünscht
allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern,
die an diesem Projekt so erfolgreich gearbeitet haben

Ein Frohes Weihnachtsfest
und einen
Guten Rutsch
in ein erfolreiches Jahr 2016



Foto: Weihnachtsbaum

die Projektleitung des BWW
Kai Möller


Jena, 22.Dezember 2015 - - - Behindertenwegweiser Thüringen

www.behindertenwegweiser.eu

Tunnel zum Kopfeinziehen war einmal

Der wiedereröffnete Durchgang unter den Gleisen ist kürzer und besitzt 2,12 Meter Mindesthöhe

Der Beweis:

Über dem 2-Meter-Zollstock sind jetzt noch 12 Zentimeter Luft. Mehr Kopffreiheit haben Fußgänger ab sofort am „Obi-Tunnel“. Der Fußgänger-Durchlass unter den Saalbahngleisen zwischen Camburger und Löb­stedter Straße wurde auf einer Länge von 20 Metern geöffnet und zurückgebaut. Die durchgängige Laufhöhe im Rest-Tunnel beträgt nun 2,12 Meter.
Seit Mittwoch herrscht hier wieder reger Fußgängerverkehr.

Foto: Herr Grosser, Teilnehmer der AGH Behindertenwegweiser Jena. (Thomas Beier
Jena.)

Jena(OTZ) Benjamin Gubsch gehört mit 1,96 Metern Körpergröße zu den Nutznießern. „Bisher musste ich am Eingang immer den Kopf einziehen“, erzählt er gestern beim Spaziergang mit seiner Familie. Die lichte Höhe betrug am Westportal zuletzt nur 1,80 Meter. Liesbet Krämer ist froh, auf den Weg nach Jena-Ost jetzt nicht mehr den ­Riesen-Umweg über die Saalbahnhofstraße laufen zu müssen. „Eigentlich sollte der Tunnel ja schon im Oktober fertig werden“, sagt sie.
Vermessen ist der eingekürzte Fußgängertunnel bereits. Mitarbeiter der FAW Jena gGmbH nahmen gestern Maß für eine Aktualisierung des Behindertenwegweisers. In dem Online-Verzeichnis finden Bürger mit Handicap nützliche Informationen für die Fortbewegung inJena. „Der Tunnel ist darin aufgelistet“, sagt Mitarbeiter Christian Grosser. Dabei ist für die Zielgruppe weniger die Höhe ein Problem, sondern die Bodengestaltung, Hindernisse und Gefälle. Beim Zugang des Tunnels auf der Seite Camburger Straße, befindet sich noch ein Durchgangsgeländer mit einer Höhe von 90 Zentimetern; die Durchgangsbreite beträgt 95 cm. Es soll Radfahrer zum Absteigen animieren.
An der Durchgangsbreite des Tunnels hat sich nichts geändert. Sie beträgt 2,35 Meter, was zu wenig ist, um den Weg als kombinierten Geh- und Radweg freizugeben. Dazu kommt, dass hierfür eigentlich auch das Gefälle zu stark ist. 50 Prozent aller Radfahrer fährt dennoch durch den Tunnel, wobei auch für sie zumindest die Gefahr von Kopfverletzungen an der Ostseite reduziert wurde.
Nach dem Umbau hat sich die Tunnellänge auf 28 Meter reduziert. Oberhalb liegen jetzt nur noch zwei Bahngleise. Ursprünglich war der Tunnel auch auf der Ostseite ein ganzes Stück länger, dort lagen früher ebenfalls Gleise. Im Jahre 2011 wurde das Ost-Portal um 70 Meter gekürzt. Zur Geschichte des Tunnels gehört auch, dass in ihm in den letzten Kriegstagen 1945 Zwangsarbeiter und Verschleppte bei Bombardierungen ums Leben kamen.

(OTZ, 13.11.15, Thomas Beier)
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Das Team vom Behindertenwegweiser Thüringen wünscht
allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern,
die an diesem Projekt so erfolgreich arbeiten und
in der Vergangenheit gearbeitet haben.

Ein
Gesundes und Erfolgreiches
Jahr 2015.



die Projektleitung des BWW
Kai Möller


Jena, 01. Januar 2015 - - - Behindertenwegweiser Thüringen

www.behindertenwegweiser.eu

Vielen Dank an alle Teilnehmer, die im Rahmen der Bürgerarbeit in Jena an der Weiterführung und an der Vervollständigung des Behindertenwegweisers für die Stadt Jena in Thüringen mitgewirkt haben.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Glück für die Zukunft.

die Projektleitung des BWW
Kai Möller


Jena, 01. Januar 2015 - - - Behindertenwegweiser Thüringen

www.behindertenwegweiser.eu

Vielen Dank an alle Teilnehmer, die im Rahmen der Bürgerarbeit in Sonneberg an der Weiterführung und an der Vervollständigung des Behindertenwegweisers für den Landkreis Sonneberg in Thüringen mitgewirkt haben.

Foto: Team Sonneberg
Team Sonneberg 2014


Foto: Team Sonneberg

Team Sonneberg 2011


Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Glück für die Zukunft.

die Projektleitung des BWW
Kai Möller


Sonneberg, 30. Juni 2014 - - - Behindertenwegweiser Thüringen

www.behindertenwegweiser.eu

Herzlichen Glückwunsch!!!

„Seit 5 Jahren ist der Behindertenwegweiser online.“


Foto: TEXT

Vor genau 5 Jahren, am 18. Juni 2009 wurde der Behindertenwegweiser durch den Landrat des SHK, Herrn Andreas Heller, und der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH der Öffentlichkeit übergeben. In den fünf Jahren wurde dieser Wegweiser für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen stetig und in mühevoller Arbeit weiterentwickelt und vervollständigt. Mittlerweile ist der Saale Holzland Kreis, der Landkreis Sonneberg, die Stadt Jena und die Stadt Pößneck ein fester Bestandteil des Gesamtprojektes. Auch nach 5 Jahren ist dieser Behindertenwegweiser in der Ausführlichkeit einzigartig und unübertroffen.
An dieser Stelle möchten wir uns für die sehr gute Zusammenarbeit mit den Landratsämtern des SHK, des Landkreis Sonneberg und der Stadt Jena, mit dem Jobcenter der Stadt Jena, den Jobcentern des Saale Holzland Kreis, Saale Orla Kreis und des Landkreis Sonneberg bedanken. Dankeschön auch an die Behindertenbeauftragten der Städte und Landkreise und die verschiedenen Vereine und Verbände die uns in den 5 Jahren unterstützt haben.

Ein sehr großer Dank geht natürlich an alle Teilnehmer, die an diesem Projekt in den letzten 5 Jahren aktiv und voller Engagement mitgewirkt und gearbeitet haben.

- Team Dornburg-Camburg, Team Eisenberg, Team Hermsdorf, Team Kahla, Team Stadtroda, Team Bürgel, Team Jena, Team Sonneberg und Team Pößneck.

An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an die Entwickler und Gestalter dieser Internetpräsens Herrn U. Giese und Herrn K. Möller sowie Frau E.Mäder für die Entwicklung der Datenbank.

Ein großer Dank natürlich an alle Mitarbeiter der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, die die einzelnen Projekte betreut haben und betreuen.

Auf die nächsten 5 Jahre: "www.behindertenwegweiser.eu."

die Projektleitung des BWW
Kai Möller


Jena, 18. Juni 2014 - - - Behindertenwegweiser Thüringen
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Vielen Dank an das Team Sonneberg vom Behindertenwegweiser Thüringen für die Herstellung der Piktogrammtafeln.



Foto: Piktogramme

die Projektleitung des BWW
Kai Möller


Jena, 12. Februar 2014 - - - Behindertenwegweiser Thüringen

www.behindertenwegweiser.eu

Das Team vom Behindertenwegweiser Thüringen wünscht
allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern,
die an diesem Projekt so erfolgreich gearbeitet haben

Ein Frohes Weihnachtsfest
und einen
Guten Rutsch
in ein erfolreiches Jahr 2014



Foto: Weihnachtsbaum

die Projektleitung des BWW
Kai Möller


Jena, 18.Dezember 2013 - - - Behindertenwegweiser Thüringen

www.behindertenwegweiser.eu

Danke für die sehr gute Zusammenarbeit, für die guten Ideen und deren Umsetzung und die sehr gute Betreuung der Webseite.
Weiterhin viel Erfolg.

Danke U.G.

Jena, 17.Januar 2013 - - - Behindertenwegweiser Thüringen

www.behindertenwegweiser.eu

Internetauftritt für die Stadt Pößneck im Saale-Orla-Kreis ist seit 24. Oktober 2012 online

Behindertenwegweiser Stadt Pößneck

www.behindertenwegweiser.eu/saale-orla-kreis.php

Internetauftritt für die Stadt Jena ist seit
30. August 2011 online

Behindertenwegweiser Stadt Jena

www.behindertenwegweiser.eu/jena.php

Internetauftritt für den Landkreis Sonneberg ist seit
15.März 2011 online

Behindertenwegweiser Landkreis Sonneberg

www.behindertenwegweiser.eu/sonneberg.php

Behindertenwegweiser auf neuem Stand

Internetauftrittfür den Saale-Holzland-Kreis in neuer Qualität ist online

Behindertenwegweiser des Saale-Holzland-Kreises präsentiert sich in neuer Qualität. Elf Männer und Frauen arbeiteten ein Jahr an dem Projekt. Die Leitung hatte Petra Thieme von der Fortbildungsakademie der Wirtschaft. Landrat Andreas Heller übernahm die Schirnherrschaft.

Foto: Elf Männer und Frauen haben unter der Leitung von Petra Thieme (li) ein Jahr lang Daten gesammelt und Dokumentiert

Jena/Eisenberg (OTZ) Für Landrat Andreas Heller (CDU) war es gestern nur ein einfacher Mausklick am Computer. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist der Start des neuen Behindertenwegweiser für den Saale-Holzland-Kreis eine große Erleichterung.

Unter: www. behindertenwegweiser.eu erhalten sie zahlreiche Informationen über die Zugänglichkeiten öffentlicher Gebäude wie Rathäuser und Gesundheitseinrichtungen im Landkreis. Auch Dienstleistungsbetriebe sowie Objekte des Handels, des Nahverkehrs, der Wirtschaft, selbst Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten sind vermerkt. Nutzer können die Schriftgröße nach ihren Bedürfnissen verändern oder sich die Inhalte der Internetseite vorlesen lassen. Neben der deutschen gibt es eine russische und eine englische Version, hieß es zur Präsentation gestern.
Entstanden ist das Produkt in zwei Jahren Arbeit unter Regie von Petra Thieme, Projektleiterin der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) in Jena. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Saale-Holzland-Kreis starteten im ersten Jahr 33 und im zweiten Jahr elf Männer und Frauen mit der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM).
Eingesetzt waren sie in den Außenstellen in Dornburg-Camburg, Kahla/Südliches Saaletal, Stadtroda, Hermsdorf und Eisenberg. Für die elf Mitarbeiter endete gestern das Projekt. Dank für das Engagement gab es von Landrat Andreas Heller, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, genauso wie von Petra Thieme. Letztere hat in den vergangenen Monaten viel bewegen können, um den Behindertenwegweiser und das Anliegen publik zu machen. So ist Mitte August in Schmalkalden ein ähnliches Projekt gestartet. Interesse hat auch die Stadt Jena. Hier haben am 1. September 14 Männer und Frauen die Arbeit aufgenommen, um einen solchen Wegweiser zu erstellen.
Petra Thieme schwebt vor, das Projekt in ganz Thüringen auszubauen. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht konnte sie bereits als Schirmherrin gewinnen.


(OTZ / Annett Eger / 03.09.10 / Foto Annett Eger)
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Internetauftritt erhält neuen Schliff
Ein Quantensprung, also ein ungewöhnlichen Fortschritt, ist bei der Weiterentwicklung des Behindertenwegweisers für den Saale-Holzland-Kreis im Internet gelungen.

Eisenberg. Vor allem die Qualität des im vergangenen Jahr veröffentlichten Wegweisers für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen habe sich erheblich verbessert, sagt Petra Thieme, Projektleiterin der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) in Jena.

Möglich wurde dies durch die Fortführung eines Projektes. Bereits 2008 hatten 33 Männer und Frauen im gesamten Kreisgebiet damit begonnen, öffentliche Gebäude wie Rathäuser, Gesundheitseinrichtungen, Dienstleistungsbetriebe sowie Objekte des Handels, des Nahverkehrs, der Wirtschaft mit Publikumsverkehr bis hin zu Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen und auf ihre Behindertenfreundlichkeit zu testen. Dies setzen seit September 2009 zwölf Männer und Frauen, ebenfalls im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) fort.

Eine der Teilnehmerinnen sitzt im Rollstuhl und ist blind. Sie hat alle Datensätze kontrolliert und korrigiert. Ihre Erfahrungen sind für den Wegweiser von unschätzbarem Wert, sagt Petra Thieme. Dass die Frau zudem noch über Programmierkenntnisse verfügt, ist ein zusätzlicher Vorteil. So konnte eine Eingabemaske erstellt werden, die die Arbeit an den Standorten im Landkreis wesentlich vereinfacht, berichtet sie.

Wie bereits bei der ersten Projektphase, sind die Teilnehmer, die erneut durch die Arbeitsgemeinschaft (Arge) Saale-Holzland-Kreis vermittelt wurden, in den Außenstellen in Dornburg-Camburg, Kahla/Südliches Saaletal, Stadtroda, Hermsdorf und Eisenberg aktiv. Ihre Ergebnisse wollen sie auf ihrer vollkommen überarbeiteten Internetseite präsentieren, die die Arbeitsgruppe im Sommer veröffentlichen will. So sollen Nutzer künftig die Schriftgröße nach ihren Bedürfnissen verändern oder sich die Inhalte der Seite vorlesen lassen können. Neben einer russischen Version wird es dann auch eine englische geben, sagt Petra Thieme.

Wie sie berichtet, könnte das Internetprojekt in ganz Thüringen Schule machen. So wird sie diese Woche im Thüringer Sozialministerium den Behindertenwegweiser vorstellen. Auf positive Resonanz sei die Idee bereits bei Dr. Paul Brockhausen, Thüringens Behindertenbeauftragten, gestoßen. Und auch im Internet ist der Zuspruch messbar. Allein im Januar hätten, so Petra Thieme, mehr als 10 000 Internetnutzer die Seite angeklickt.
www.behindertenwegweiser-shk.de

(OTZ, 17.02.10, Annett Eger)
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Nachrichten aus dem Rathaus Kahla

Behindertenwegweiser ist veröffentlicht

Seit 01.07.2008 wurde an der Erstellung eines Wegweisers für Menschen mit Behinderung und Mobilitätseinschränkungen gearbeitet. m 18.06.2009 wurde durch Landrat Andreas Heller, dem Schirmherren des Projektes, im Kaisersaal des Landratsamtes der Wegweiser der Öffentlichkeit mit einem Festakt übergeben.

Die Idee und Initiative für diesen Behindertenwegweiser entstand aus der Zusammenarbeit der ARGE Saale-Holzland-Kreis, dem Landratsamt Eisenberg und der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW Jena gGmbH).

Es ist ein sehr umfangreiches Werk mit knapp 4000 Einträgen für den gesamten Saale-Holzland-Kreis entstanden, wovon ca. 950 Einträge allein auf Kahla und die Verwaltungsgemeinschaft Südliches Saaletal entfallen. Von Ämtern und Behörden, Handel und Verkauf über Gesundheit, Soziale Einrichtungen und Öffentliche Einrichtungen wurden nach Befragung der jeweiligen Ansprechpartners die Daten aufgenommen und auf der Internetseite www.behindertenwegweiser-shk.de veröffentlicht. Es wurden Ansprechpartner, Telefonnummern und Öffnungszeiten, Zugänge und räumliche Begebenheiten beschrieben und mit Piktogrammen versehen.

Dieser Wegweiser stellt keinerlei negative Bewertung dar, sondern soll den behinderten, gehandicapten und möbilitätseingeschränkten Bürgern, Einwohnern und touristischen Gästen die Information geben, die beim Besuch zu beachten sind. Es ist auch zu vermerken, dass dieser Wegweiser weit über die Grenzen des Saale-Holzland-Kreises beachtet wird und nur positive Resonanzen findet. Dies liegt in diesem Umfang nichtzuletzt an der Einmaligkeit in Deutschland.

Seit dem 14.09.2009 wird an diesem Projekt weitergearbeitet, um bestehende Daten zu ergänzen, Änderungen aufzunehmen und diese zu verarbeiten. Hier kann es hin und wieder vorkommen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FAW Jena nach Befragungen zu Änderungen durchführen.
Sollten sich bei Ihnen Änderungen ergeben haben, oder vermissen Sie Ihr Geschäft, nehmen Sie über die Webseite www.behindertenweg-weiser-shk.de unter "Kontakt", oder auch unter der mobilen Rufnummer 0160 - 95031658 Kontakt mit uns auf.

Selbstverständlich ist jeder Eintrag jetzt und zukünftig völlig kostenfrei für Sie. Den Behindertenwegweiser kann man auch als CD-ROM erhalten, wobei da nur eine momentane Aktualität gewährleistet werden kann. Informationen hierzu können Sie auch über die Stadtverwaltung der Stadt Kahla erhalten.

Wir möchten Sie bitten, die Durchführung zu unterstützen, und bedanken uns dafür.

Bürgermeister der Stadt Kahla

(Kahlaer Nachrichten, 22.10.2009)
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Feierliche Freigabe BEHINDERTENWEGWEISER - SHK an die Öffentlichkeit am 18. Juni 2009
Erster Wegweiser für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im SHK

Stolz zeigen die Männer und Frauen um Petra Thieme die von ihnen erarbeiteten Broschüren. Dem vorausgegangen war eine kleine Premiere und Dankeschönveranstaltung im Kaisersaal des Landratsamtes.

Foto: Gruppenbild nach der Übergabe im Landratsamt

4500 Objekte im Saale-Holzland-Kreis, Behördengebäude, Dienstleistungsbetriebe, Gesundheitseinrichtungen, Sehenswürdigkeiten, Objekte des Nahverkehrs und der Wirtschaft wurden innerhalb eines Jahres von 33 Personen im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme aufgelistet. Idee und Konzept stammten von Petra Thieme (Bild vorn Mitte), Projektleiterin an der Fortbildungsakademie der Wirtschaft in Jena. Hierbei wurde die Zugänglichkeit dieser Gebäude für behinderte oder ältere Menschen bewertet. Neben verschiedenen Faktoren wie Anzahl der Treppen, Erreichbarkeit für Rollstuhlfahrer, Größe und Ausstattung von Toiletten usw. wurden aber auch weitere Informationen aufgenommen, die für alle Bewohner und Gäste zu nutzen sind, z. B. Öffnungszeiten, Ansprechpartner vor Ort u.a. Die Projektgruppe konnte über ein gutes Zusammenwirken mit den Bürgermeistern und Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaften, mit dem Landratsamt und der ARGE berichten. Auch die Internetseite wurde barrierefrei gestaltet. Wichtige Aussagen sind in englisch und russisch zu lesen. Interessenten können den Wegweiser als CD oder Broschüre in den Verwaltungen erwerben oder sich unter www.behindertenwegweiser-shk.de informieren.

(Amtsblatt SHK, im August 2009; Foto LRA Frau Riebold)
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Das ist einmalig in Deutschland
Saale-Holzland-Kreis bringt neuen Wegweiser für behinderte Menschen

Foto: DVD-Version des Behindertenwegweiser

Eisenberg. (tlz/piek) Projektleiterin Petra Thieme aus Hermsdorf geizte am Donnerstag nicht mir Superlativen, als sie den Behindertenwegweiser für den Saale-Holzland-Kreis öffentlich vorstellte „Ohne Übertreibung kann man sagen, dieser Wegweiser ist einmalig in Deutschland.“ Ein knappes Jahr lang waren 33 ABM-Kräfte an verschiedenen Orten des Kreises unterwegs. Sie sammelten alle Daten von öffentlich begehbaren Behörden und Einrichtungen. Im gesamten Kreis gibt es davon 10 000. 3 500 wurden erfasst. Das komplexe Zahlenwerk ist seit Donnerstag im weltweiten Netz zu bewundern.
Wir wollen behinderten Menschen, aber auch Menschen, die vielleicht nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind, eine Hilfe sein, sich besser zurecht zu finden“, sagte Thieme in ihrem Grußwort im gut gefüllten Kaisersaal im Eisenberger Landratsamt. Träger der Maßnahme war die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW), Niederlassung Jena. Als Partner trat die Arge auf.
„Wichtig ist, dass das Projekt in irgendeiner Weise fortgeführt wird. Die Daten und Fakten müssen aktualisiert werden, sonst ist der jetzige Wegweiser schon in einigen Monaten nicht mehr viel wert“. Sagte Brigitte Liebau, Geschäftsführerin der Arge.
Das Zauberwort heißt „Änderungsdienst“. In einem Folgeprojekt soll eine deutlich kleinere Gruppe nun die Internetseiten pflegen. Über eine ABM ist das aber nicht mehr möglich sagte Liebau. „Das war nur noch 2008 machbar.“

(TLZ vom 20.Juni 2009; Foto Jens Henning)
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Wegweiser für Menschen mit Behinderung
Wird Donnerstag im Landratsamt vorgestellt

Eisenberg. (OTZ/Eger) Der erste Wegweiser für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im Salle-Holzland-Kreis liegt vor.
Nächsten Donnerstag, den 18. Juni 2009, soll das Werk im Eisenberger Landratsamt von Landrat und Schirmherr Andreas Heller der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, informiert Petra Thieme, Projektleiterin der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) in Jena. Sie hat das Konzept für den Landkreis erstellt und die Arbeit betreut. Interresierte können sich dann den Wegweiser im Internet ansehen oder ihn als CD oder Broschüre erwerben. Festgehalten sind 4500 Objekte im gesamten Kreisgebiet. Darunter befinden sich öffentliche Gebäude wie Rathäuser, Gesundheitseinrichtungen, Dienstleistungsbetriebe sowie Objekte des Handels, des Nahverkehrs und der Wirtschaft. Natürlich wurden auch die Sehenswürdigkeiten erfasst, berichtet Petra Thieme. Sie spricht von einerakribischen Detailarbeit, die insgesamt 33 Männer und Frauen im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) das vergangene Jahr geleistet haben. Vermittelt wurden sie über die Arbeitsgemeinschaft (Arge) Saale-Holzland-Kreis. Eingesetzt waren sie in Außenstellen in Dornburg-Camburg, Kahla / Südliches Saaletal, Stadtroda, Hermsdorf und Eisenberg. Von dort machten sie sich auf, die Informationen zu sammeln und letztlich zu erfassen, berichtet Petra Thieme.
Neben den verschiedenen Fakten, wie Erreichbarkeit zu Fuß oder die Anzahl der Treppen zu einem Gebäude wuren auch Öffungszeiten und Ansprechpartner festgehalten. Internationale Piktogramme bieten Nutzern einen schnellen überblick. Fotos tragen zur Orientierung und Gestaltung bei.

Der Wegweiser stellt auch ein Stück Stadtmarketing für die einzelnen Kommunen dar" sagte Petra Thieme, Projektleiterin

Froh ist die Projektleiterin über die gute Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern und den Chefs der Verwaltungsgemeinschaften. Auf große Hilfsbereitschaft sei sie in den Ämtern gestoßen. Bei der aufarbeitung der Daten fürs Internet habe Kerstin Loßmann von der Werbeagentur Jenconzept zur Seite gestanden. Die Internetseiten wurden barrierefrei gestaltet. Nutzer können die Schriftgröße nach ihren Bedürfnissen verändern oder sich die Inhalte vorlesen lassen. Die wesentlichen Fakten seien außerdem in Englisch und in Russisch erfasst worden, hieß es.
Für die 33 Männer und Frauen geht das Projekt zu Ende. Der Wegweiser soll aber permanent aktualisiert werden, so Petra Thieme,

(OTZ, 16. Juni 2009)
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Projekt geht weiter
Behindertenwegweiser: Gespräche laufen

Kahla. (tlz/piek) Das Projekt Behindertenwegweiser im Saale-Holzland-Kreis, das am 1. Juli 2008 begann und bis zum 30. Juni 2009 noch dauert, soll fortgeführt werden. Das sagte Projektleiterin Petra Thieme aus Hermsdorf. Über das Wie konnte sie noch nichts sagen. "Es laufen Gespräche. Die Daten müssen aktualisiert und gepflegt werden. Deshalb suchen wir nach einem Folgeprojekt."
Thieme, die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) des Saale-Holzland-Kreises ist, kam vor zwei Jahren auf die Idee. Der Wegweiser ist nicht nur für die einheimische Bevölkerung eine Orientierung, sondern auch für Touristen und Gäste. "Wir sehen uns auch als einen Teil der touristischen Vermarktung", sagte Thieme. Aktuell sind 33 Personen an fünf Standorten im Kreisgebiet dabei, den Wegweiser zu erstellen. Träger der Maßnahme ist die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) mit Sitz in Jena.

(TLZ, im Mai 2009)
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Wegweiser auf gutem Weg
"Hier entsteht ein einmaliges Werk, das nicht nur Menschen mit Behinderungen nutzt."
so Projektleiterin Petra Thieme.

Im Juni soll umfassender Führer für Menschen mit Behinderungen vorliegen.

Foto: Gruppenbild Team Kahla, Möller, Wagner, Deutsch, Schaumburg, v.r.

Kahla. Im Sommer und Herbst haben Ingrid Schaumburg, Hartmut Wagner, Sylvia Deutsch, Doris Blumenstein und Kai Möller mit Zollstock an öffentlichen Gebäuden in Kahla und Umgebung Maß genommen.
Derzeit erfassen sie die Daten im Kahlaer Rathaus. "Stück für Stück entsteht damit ein Wegweiser für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen", erklärt Petra Thieme. Die Projektleiterin der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) hatte die Idee in Pirna aufgegriffen und daraufhin ein Konzept für den gesamten Saale-Holzland-Kreis erstellt. Als Partner fand sie die Arbeitsgemeinschaft (Arge) Saale-Holzland-Kreis. Mit deren Hilfe nahmen am 1. Juli 2008 insgesamt 33 Männer und Frauen im Landkreis eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) auf. Für das Projekt übernahm Landrat Andreas Heller die Schirmherrschaft.
Um ein umfassendes Bild zu erhalten, wurden Außenstellen in Dornburg-Camburg, Kahla/Südliches Saaletal, Stadtroda, Hermsdorf und Eisenberg gebildet, von wo aus die Leute ausgeschwärmt sind, sagt sie.
"Ziel war es, öffentliche Gebäude wie Rathäuser, Gesundheitseinrichtungen, Dienstleistungsbetriebe sowie Objekte des Handels, des Nahverkehrs, der Wirtschaft mit Publikumsverkehr bis hin zu Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen", berichtet Petra Thieme. Die Erreichbarkeit zu Fuß, wie die Anzahl von Treppen wurde dabei genauso erfasst, wie die Entfernung zu Bushaltestellen, zu Parkplätzen oder etwa zu Bahnhöfen. International bekannte Piktogramme sollen Nutzern einen schnellen Überblick bieten. Fotos tragen zur Orientierung und Gestaltung bei.
Für gut 4000 Objekte liegen jetzt die Daten vor. Optimistisch ist die Projektleiterin bis Juni - am 30. 6. endet das Projekt - das fertige Produkt vorlegen zu können. Dies soll sowohl in gedruckter Form, als auch als CD- und Internetpräsentation geschehen. Barrierefrei soll auch die Website im Internet sein. So sollen Nutzer die Schriftgröße nach ihre Bedürfnissen verändern oder sich die Inhalte der Seite vorlesen lassen können. In Arbeit ist auch eine englische Fassung.
Anklang findet der Wegweiser bei Kahlas Bürgermeister Bernd Leube, der sich in vielen Bereichen dafür einsetze, Kahla behindertenfreundlich zu gestalten. Als Beispiele nennt er nicht nur abgesenkte Bürgersteige, sondern auch die Behindertentoilette oder den Lift im Rathaus. Auch das neue Projekt in der Roßstraße "Barrierfreies Wohnen in der Altstadt" verfolge dieses Ansinnen.
Doris Blumenstein aus Kahla hat durch die ABM die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt geschafft. Sie trat diese Woche die Stelle in der Bibliothek an. (OTZ berichtete)

(Annett Eger, Kahla, OTZ vom 03.03.2009, Foto Annett Eger)
Beratung vor den Geschäften
Behindertenwegweiser für das Kreisgebiet soll Ende April fertig werden

Kahlaer punkten mit pfiiiger Idee

Foto: Gruppenbild Team Kahla, Deutsch, Möller, Wagner, Schaumburg, Blumenstein, v.l.

Kahla. (tlz/piek) Dresden und Jena haben schon einen, auch Frankfurt am Main hat einen. Ende April soll auch der Saale-Holzland-Kreis einen haben. Die rede ist vom ersten Behindertenwegweiser.
Seit dem 1. Juli 2008 sind fünf Teams in den Regionen Dornburg, Stadtroda, Hermsdorf, Eisenberg und Kahla unterwegs. Sie untersuchen alle Einrichtungen, Behörden, Unternehmen  auf Behindertenfreundlichkeit.
Das Ergebnis gibt es Angang Mai im Internet, auf DVD und in gedruckter form zu lesen. Das Kahlaer Team hat in den vergangenen Monaten sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht – gute, aber auch weniger gute.
Sie waren mit eigens angefertigten Fragebögen fast täglich unterwegs. Die Beantwortung fand auf freiwilliger Basis statt. Für die Befragten entstanden und entstehen keine Kosten, auch nicht bei den nachfolgenden Publikationen und Veröffentlichungen. „Einige haben es strikt abgelehnt, andere wollten sich nicht äußern“, sagte Kai Möller einer aus der Kahlaer Mannschaft. Der 35-jährige findet diese Haltung sehr schade. „Hier geht es um behinderte Menschen, denen wollen wir helfen, sich in der Gesellschaft noch besser zurecht zu finden.“
Dass es auch anders geht bewies der Gastwirt Ralf Börner in der Linzmühle im Kahlaer Leubengrund. „Der hat uns gleich alle Türen und Tore geöffnet. Er war seht kooperativ und offen. So muss es doch bei allen sein“, sagte Doris Blumenstein, auch eine Mitstreiterin.
Die Stadt Kahla schneidet in der Bewertung nicht schlecht ab. „Das Rathaus hat an der Rückseite einen Treppenlift. In den Supermärkten haben die Menschen mit Behinderung einen guten Zutritt“, sagte Möller. Nicht so gute Noten bekamen dagegen die Geschäfte der Innenstadt. Die meisten Häuser haben schmale Türen oder sind mit dem Rollstuhl durch die Stufen und Treppen nur schwer zugänglich.

Doch die Kahlaer Geschäftsleute sind pfiffig, wie die Umfrage zeigte. „Wir haben mit sehr vielen Inhabern gesprochen, die ihre Beratung kurzerhand vors Geschäft verlegen und den Behinderten oder den Menschen in Rollstühlen auch vor dem Laden die Waren zeigen und bedienen. Das ist zwar nicht ideal, es hilft aber schon“, sagte Blumenstein.
Wie es nach dem 1. Mai weitergeht, wenn die geförderte Maßnahme für die fünf Teams ausläuft, konnte gestern noch keiner sagen.
Der Behindertenwegweiser ist und kann nur ein Ist-Zustand sein, der „auf jeden Fall aktualisiert werden sollte. Wir glauben schon, dass es auch durch diesen Wegweiser Veränderungen und vor allem Verbesserungen geben wird. Die müssen dann natürlich auch in geeigneter Form publiziert werden“, sagte Möller.

(TLZ vom 03.Februar 2009, Foto Jens Henning)
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Wegweiser nimmt gestalt an
Zwischenstand für Mobilitätsführer für Landkreis vorgestellt - Ende Juni fertig

Ich trage mich seit zwei Jahren mit dem Gedanken. Ohne die ARGE wäre das Projekt nicht zustande gekommen. (Petra Thieme, FAW Akademie, Projektleiterin)

Foto: Gruppenbild zur Weihnachtsfeier 2008

Stadtroda. Weihnachtlich geschmückt waren die Tische gestern in der FAW Akademie Außenstelle am Markt in Stadtroda. (früheres DAK-Gebäude). Die Männer und Frauen, die hier Platz genommen hatten, gehören einem wichtigen Projekt an, welches seit Juli diesen Jahres läuft. Sie erstellen einen kreisweiten Mobilitätsführer, einen Wegweiser nicht nur für Menschen mit Behinderungen, der über Zugangsmöglichkeiten zu Behörden, Geschäften und darüber hinaus informiert. Bei einer kleinen Weihnachtsfeier zog die Leiterin des Projektes, Petra Thieme, Zwischenbilanz. "Gut vier Fünftel aller notwendigen Daten haben wir inzwischen zusammen, ein Drittel davon ist bereits in die Datenbanken eingearbeitet", verwies sie auf rund 4000 Eintragungen, die später einmal das Nachschlagewerk umfassen werde. Schon vorab stehe fest, solch ein flächendeckendes Werk gebe es bislang nicht. Größere Städte hingegen haben bereits Erfahrungen gesammelt Seit 1. Juli läuft das über die Arge des Saale-Holzland-Kreises getragene Projekt für den Zeitraum eines Jahres. 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bislang Harz IV-Empfänger sind, arbeiten in einer ABM in verschiedenen Teams in den einzelnen der elf Verwaltungsregionen des Kreises und sammeln jede Menge Daten "Zum einen wurden zunächst erst einmal Anlaufpunkte, vor allem öffentliche Gebäude erkundet und aufgelistet, dann anhand unserer Fragebögen notwendige Informationen recherchiert", erläuterte Petra Thieme den Werdegang. Von Interesse sind sämtliche Behörden, aber auch Zugangsmöglichkeiten zu Sehenswürdigkeiten, Handelseinrichtungen, sozialen Stätten bis hin zum öffentlichen Nahverkehr. Selbst Wanderwege und Spielplätze werden erfasst.
"Über Wochen wurde recherchiert, was es alles gibt, dann wurde die Begehbarkeit untersucht", so Petra Thieme. Fotoapparat und Zollstock gehören so als wichtige Arbeitsmaterialien dazu. Eine Vielzahl der Stätten wird späte bebildert dargestellt. Angaben über Treppenhäuser, Breite der Türen und sonstige Beschaffenheiten sollen den Interessenten vorab vermitteln, ob er Hilfe für einen Besuch in dem gewünschten Amt benötigt oder nicht. Verschiedene Piktogramme erleichtern in dem Mobilitätsführer die Lesbarkeit, dazu kommen Adressen, Öffnungszeiten und Ansprechpartner, ebenso Telefonnummern und dies aus allen elf Verwaltungseinheiten samt Landratsamt.

"Wir richten uns nicht nur an Menschen mit Behinderungen. Muttis mit Kinderwagen, ältere Menschen oder Menschen, die schlechter zu Fuß unterwegs sind, werden dabei genauso angesprochen." Doch profitieren soll davon später einmal jeder.

In Druckauflage für die Behörden wie auch den Tourismusverband auf CD-Rom und auf einer Internetseite soll der Wegweiser über Zugangshilfen informieren. Darüber hinaus, so Frau Thieme, werde er auch in Ausschnitten auf englisch sowie in Behindertenschrift erstellt. So liege noch jede Menge Arbeit vor allen Beteiligten. Bis April sollen alle Daten eingearbeitet sein, dann gehe es an die Korrekturen und die Aufarbeitung für die verschiedenen Datenträger, dankte Petra Thieme gestern den Verwaltungen, Bürgermeistern sowie allen Mitwirkenden und nicht zuletzt Petra Kühnemund von der Arge für die Unterstützung.

(OTZ im Dezember 2008, Text und Foto OTZ/Axel Ukena)
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Wo Stufen unüberwindlich sind

Derzeit entsteht im Saale-Holzland-Kreis ein umfassender Führer für Behinderte


Foto: Frau Schmidt und Frau Lange beim vermessen

Camburg. Kann ein Eisenberger Bürger, der in irgendeiner Form behindert ist und das Camburger Heimatmuseum besuchen will, dort beispielsweise mit dem Rollstuhl hineingelangen? Diese Frage wird künftig ein Führer beantworten, der seit Juli im Saale-Holzland-Kreis erarbeitet wird. Bei der Camburger Einrichtung wird er feststellen, dass dies ohne fremde Hilfe nicht möglich ist. Ähnlich sieht es auch bei vielen anderen Einrichtungen aus, wenn sie denn in jüngerer Zeit nicht gerade neu gebaut wurden. Einen umfassenden Überblick wie dies in allen Städten und Gemeinden des Saale-Holzland-Kreis aussieht, soll Menschen mit eingeschränkter Mobilität (so der amtliche Ausdruck) ein Führer verschaffen. Ihn zu erarbeiten, dazu ist jetzt ein Projekt gestartet, für das die Fortbildungsakademie der Wirtschaft in Jena (FAW) der Träger ist und das von der ARGE Alg II im Saale-Holzland finanziert wird. Wie Petra Thieme, die Projektleiterin erklärte, erfassen derzeit 33 Frauen und Männer in den Regionen die Details. Allein tun Jena sind elf Projektteilnehmer im Bereich der Verwaltungsgemeinschaften Dornburg/Camburg sowie Südliches Saaletal mit der Recherche der Situation beschäftigt. Weitere 12 in der Region Eisenberg und zehn im Raum Stadtroda.
Wie Marianne Schmidt gestern in Camburg erläuterte schaue man sich öffentliche Einrichtungen ebenso an, wie Dienstleistungsbetriebe Gesundheitseinrichtungen, Objekte des Handels, den Nahverkehr, die Wirtschaft mit Publikumsverkehr und den Tourismus bis hin zur Nutzbarkeit von Wanderwegen und Sehenswürdigkeiten für betroffene Personen. Im Grunde gehe es um alle Einrichtungen, die öffentlich erreicht werden können.
"Unsere Recherche sollen keinesfalls eine Wertung oder gar Kritik darstellen, sondern einfach nur wahrheitsgemäß den derzeitigen Ist-Zustand erfassen. Am Ende wird ganz sicher ein umfangreiches Werk vorliegen, das Menschen mit eingeschränkter Mobilität, einen einzigartigen Überblick über den Saale-Holzland-Kreis gestattet, so dass diese ihre Unternehmungen viel besser planen können." so Petra Thieme.
Dabei tragen die Projektmitarheiter nicht nur die Fakten zusammen, die werden den Führer auch gestalten und übersetzen. So sei beabsichtigt, das Werk auch in englischer Sprache kostenlos anzubieten.

(OTZ im August 2008, Text und Foto OTZ/H.-U. Fischer)
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