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Alle vorhandenen Angaben zum Objekt:

Foto: Zugangsbereich

Foto: Zugangsbereich

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Stadtkirche in Lauscha


 Für Rollstuhlfahrer schwer zugängig. Parkplatz für mobilitätsbehinderte Nutzer eingeschränkt nutzbar Zugang zum Objekt / Zugang zu einem Raum innerhalb des Objektes über Treppe Türbreite mindestens 90 cm, genaue Beschreibung im Text

Adresse:

Evangelisch - Lutherische Kirchengemeinde Lauscha
Kirchstraße 8
98724 Lauscha

Telefon: 036702 20 28 0
Fax: 036702 20 28 0
eMail: pfarramt-lauscha@-online.de
Homepage: http://www.kirche-lauscha.de

Öffnungszeiten:  

Montag: geschlossen
Dienstag: 10:00  bis  12:00  Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 10:00  bis  12:00  Uhr
Freitag: geschlossen
Samstag: geschlossen
Sonntag: geschlossen
 
Veranstaltungen und Termine können auf der Website abgerufen werden

Parkplatz:

Vor der Stadtkirche in Lauscha befinden sich 2 Parkplätze mit Sondergenehmigung. Weiterhin gibt es noch Parkmöglichkeiten in der Kirchstraße am Straßenrand. Der Untergrund der Parkflächen ist gepflastert.

Zugang:

Von den Parkplätzen bis zum Eingangsbereich der Kirche beträgt die Entfernung 8 Meter. Dieser Weg ist gepflastert. Vor der Eingangstür befindet sich eine Steintreppe mit 6 Stufen. Die Stufen sind 3,70 Meter breit, 32 cm tief und 16 cm hoch. Nach der letzten Stufe der Treppe sind es 1,40 Meter bis zur Haupteingangstür der Stadtkirche. Die Haupteingangstür hat zwei Türflügel, die sich nach außen öffnen lassen. Ein Türflügel ist 93 cm breit und die Griffhöhe beträgt 1,07 Meter.

Erdgeschoss:

Nach der Eingangstür folgt eine weitere Tür mit zwei Türflügeln, die sich nach außen öffnen lassen. Ein Türflügel ist 90 cm breit und die Griffhöhe beträgt 1,07 Meter. Nach dieser Tür folgt eine dritte Tür mit zwei Türflügeln, die sich nach außen öffnen. Ein Türflügel ist 85 cm breit und die Griffhöhe beträgt 1,10 Meter. Nach der dritten Tür sind es 8 Meter geradeaus bis zum Altar. Dieser Weg besteht aus Teppichboden. Der Zugang zu den Sitzreihen erfolgt über einen 10 cm hohen Absatz.

Toiletten:

Die Tür der Damentoilette ist 73 cm breit. Die Griffhöhe beträgt 1,02 Meter und die Tür öffnet nach innen rechts. Der Lichtschalter neben der Tür ist in einer Höhe von 1,15 Meter. Nach der Damentoilettentür folgt ein 1,15 Meter langer und 76 cm breiter Durchgang. Das Waschbecken befindet sich in 78 cm und der Spiegel in 1,50 Meter Höhe. Der Seifenspender ist in 1,23 Meter und der Handtuchspender in 1,42 Meter Höhe an der Wand angebracht. Die Toilettenkabinentür ist 57 cm breit. Die Griffhöhe beträgt 1,07 Meter und die Tür öffnet nach außen rechts. Das Toilettenbecken hat eine Sitzhöhe von 42 cm und die Spülung befindet sich in 92 cm Höhe. Das Toilettenpapier ist in 72 cm Höhe. Die Tür der Herrentoilette ist 73 cm breit. Die Griffhöhe beträgt 1 Meter und die Tür öffnet nach innen links. Der Lichtschalter neben der Tür ist in einer Höhe von 1,15 Meter. Nach der Herrentoilettentür befindet sich das Waschbecken in 79 cm und der Spiegel in 1,50 Meter Höhe. Der Seifenspender ist in 1,20 Meter und der Handtuchhalter in 85 cm Höhe an der Wand angebracht. Das Toilettenbecken hat eine Sitzhöhe von 42 cm und die Spülung befindet sich in 84 cm Höhe. Das Toilettenpapier ist in 66 cm Höhe. Der Boden in der Damen- und Herrentoilette ist gefliest.

Geschichte:

Seit seiner Gründung 1597 gehörte Lauscha zum Kirchspiel der Pfarrei Steinheid, einem rund 200 Meter höher gelegenen Bergdorf. Der Fußweg dorthin dauert etwa zwei Stunden. Auch die Verstorbenen mussten auf dem sogenannten Totenweg nach Steinheid zur Beerdigung gebracht werden. Die wachsende Zahl der Einwohner veranlasste 1728 die Gemeinde, beim Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg-Saalfeld um die Erlaubnis zum Bau eines Gotteshauses nachzufragen, die erteilt wurde. Am 20. Juni 1730 war Grundsteinlegung, am 13. Oktober 1732 folgte die feierliche Einweihung in dem damals etwa 400 Seelen zählenden Ort. Zur Finanzierung des Bauwerks wurden unter anderem Kollekten im Coburger Land und in den Ämtern Themar und Römhild durchgeführt. Außerdem wurde ein Darlehen aufgenommen. Die Kirche war anfangs Filialgemeinde von Steinheid. Die Gründung einer selbständigen Pfarrei erfolgte 1841. 1899 erfolgte die Einpfarrung Ernstthals, das seit seiner Gründung 1707 zum Kirchspiel der Pfarrei Spechtsbrunn gehörte. Der schlechte Bauzustand zwang die auf rund 6700 Mitglieder angewachsene Gemeinde Anfang des 20. Jahrhunderts zur Planung eines Neubaus. Aus Entwürfen des Meininger Hofbaumeisters Karl Behlert, des Saalfelder Landesbaurates Karl Rommel, des Münchner Professors Albert Schmidt und des Leipziger Architekten Julius Zeißig wurde 1909 der Letztere mit der Umsetzung seiner Pläne, der kostengünstigsten Variante, beauftragt. Im Juli 1910 folgte der Abriss der alten Kirche, am 16. August 1910 war Grundsteinlegung des Neubaus, der 17. September 1911 feierlich eingeweiht wurde. Das Innere, insbesondere die Glasmalereien, und das gesamte Erscheinungsbild der Kirche fand nicht das Wohlwollen des Landesherrn Herzog Georg II., der trotzdem 12.000 Mark stiftete. Die Baukosten betrugen 139.892 Mark und wurden durch Spenden sowie 21 Stiftungen und Vermächtnisse getragen. 1921 wurde eine elektrische Beleuchtung und 1938 das elektrische Geläut in Betrieb genommen. 1958 wurde der Innenraum farblich neu gestaltet. Dadurch wurde das ursprüngliche Gestaltungskonzept Zeißigs zerstört. In den 2000er Jahren erfolgte die Wiederherstellung der ursprünglichen Jugendstilfassung.




Objekt-ID: 02.03.01.09.03.12.
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